Im historischen Gasthof „Zum Eichenkranz“ wurde zwischen 3. und 6. Mai 2026 nicht tief ins Glas, sondern tief in den Boden geschaut. Maik Strömer, Bürgermeister der Stadt Oranienbaum-Wörlitz und stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Gartenreiches Dessau-Wörlitz (GdF), hieß hier die Teilnehmer der turnusmäßig stattfindenden Jahrestagung des „Verbandes der Landesarchäologien in der Bundesrepublik Deutschland“ (VDL) herzlich willkommen.
Ziel des Verbandes ist es, den bundesländerübergreifenden Informationsaustausch der archäologischen Fachbehörden zu ermöglichen sowie eine Plattform für die Diskussion aktueller Fragen und Problemstellungen der archäologischen Denkmalpflege zu bieten. Grußworte hielten Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, und Professor Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und kommissarischer Direktor der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.
Neben dem Arbeitsprogramm umfasste die Tagung des VDL ein wissenschaftliches Kolloquium zum Thema „Gestaltete Landschaft – Von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit“, für das das Gartenreich Dessau-Wörlitz den idealen Rahmen bot. Im Rahmen einer Exkursion konnten sich die Teilnehmer ein Bild der Parkanlage und der aktuellen Forschungen im Gartenreich machen.
Der Veranstaltungsort „Zum Eichenkranz“ habe einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen und insbesondere der Einsatz der GdF zum Erhalt des historischen Gasthofes wurde sehr gelobt, heißt es seitens der Verantwortlichen.
(ah)